Das ehrenamtliche Engagement in Rheinland-Pfalz, wie auch in der ganzen Bundesrepublik, ist vielseitig, bunt und beeindruckend – auch in der Integrationsarbeit: Überall dort, wo Geflüchtete ankommen, werden auch ehrenamtliche Helfer:innen aktiv.
Dass das Ehrenamt dringlichst gebraucht wird, zeigen nicht zuletzt die Flutkatastrophe in Ahrweiler, die Corona-Pandemie und natürlich nun der Krieg in der Ukraine.

Wenn bei jeder neuen Flutkatastrophe, jeder neuen Pandemie und jedem neuen Krieg die ehrenamtlichen Strukturen im Land von Neuem aufgebaut werden müssten, würden jedes Mal aufs Neue wertvolle Zeit, Kraft und auch finanzielle Mittel verloren gehen.

Wir fordern daher eine nachhaltige Engagementstrategie in Rheinland-Pfalz!


Wie kann ich mich engagieren?

Das Feld ehrenamtlicher Arbeit für oder mit Geflüchteten ist sehr breit. Engagementwillige können sich entsprechend ihren Fähigkeiten und Interessen einbringen, z. B. als Einzelbetreuung der Menschen „von nebenan“ in Alltagsbegleitung zu Ämtern, gemeinsamen Unternehmungen oder beim Spracherwerb. Aus diesen Beziehungen haben sich schon Freundschaften und Wohnraumgemeinschaften entwickelt. Alternativ dazu gibt es zahlreiche Möglichkeiten, in einem bestehenden Team aktiv zu werden. Landesweit gibt es Ehrenamtsinitiativen, Arbeitsgruppen, Vereine, Begegnungscafés und vieles mehr.

Wo es in Eurer Nähe Flüchtlingsinitiativen oder -koordinierungsstellen gibt, erfahrt Ihr unter dem Menüpunkt „Gut zu Wissen“ > „Adressen RLP“ direkt auf der Karte oder über die Suchfunktion.

Weitere hilfreiche Informationen rund um das Thema ehrenamtliches Engagement wie Versicherungsschutz, Freistellung, Aufwandsentschädigung u. a. findet Ihr unter dem Menüpunkt „Gut zu Wissen„.


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